Viktoria Heising hat ihre eigene Leistung übertroffen und lief über 400m Hürden eine Zeit von 60,65 Sekunden. Viktoria ist im Kader des DLV NK1 und wird durch den Förderverein unterstützt.
Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle in Frankfurt am Main nahmen Lea Göttgens (über 200m) und Yannik Wodarczak (über 60m Hürden) teil. Dabei erreichte Yannik in 8,67 sec. den Deutschen Vizehochschulmeistertitel in der Halle. Herzlichen Glückwunsch!
Bei den NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen in Dortmund am 2.2.20 erzielte Gabriel Wusu von der LT Stoppenberg den dritten Platz über 400 m in 49.52 s.
Gabriel Wusu bei den NRW-Meisterschaften (Foto: Knut Jendruck)
Der noch in der MJU20
startberechtigte Athlet holte damit nach
dem Gewinn der Nordrheinmeisterschaft und der NRW-Meisterschaft in seiner
Altersklasse nun auch einen Treppchenplatz bei den Männern. Gleichzeitig stellte er eine neue persönliche
Bestzeit auf. Mit dieser Zeit belegt Gabriel in der aktuellen Bestenliste des
DLV den 5. Platz.
Zum Ende des Jahres hat der Deutsche Leichtathletikverband die
Bestenliste 2019 veröffentlicht. Alle Sportler, die unter den Top 30 sind,
werden mit der DLV – Bestennadel in Bronze, Silber bzw. Gold ausgezeichnet.
In den Altersklassen U 16 bis U 20 konnten sich 8 Aktive in 7
Wettbewerben platzieren. Herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen.
Viktoria Heising ( TLV Germania Überruhr ) konnte sich bereits im ersten Jahr der U 18 Klasse über 400 m Hürden einen vorderen Platz sichern. . Gleich zweimal in einer Einzeldisziplin ( 100 m + 200 m ) ist Amelie Dierke ( Werdener Turnerbund ) in der Klasse U 20 vertreten.
Auch die Herren mischten mit:
Timon Streit ( Überruhr ) über 400 m und Florian Koch ( Werden)
über 2.000 m Hindernis sind in der U 18
dabei.
Als Jüngster überraschte Sebastian Knorn ( Werden ) im Speerwerfen der M 14.
Die Mädchenstaffel U 20 der Startgemeinschaft Essen/Ruhr konnte
die Vorjahreszeit deutlich verbessern und sicherte damit die Bestennadel. Zur
Staffel gehörten Viktoria Heising, Clara vom Hove, Hannah Kowalski ( alle
Überruhr ) und Elly Wrede ( Werden ).
Für die neue Saison wünschen wir allen alles Gute.
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 26. – 28.07.19
in Ulm wurden die Essener Farben von den Jugendlichen gut vertreten.
Über 100 m der U 20 ging Amelie Dierke vom Werdener Turnerbund ins Rennen. Nach 11,85 sek. im Vorlauf und 11,84 sek. im Halbfinale erreichte sie sicher das Finale.
Amelie Dierke
Im letzten Jahr stand sie als Vierte neben dem Treppchen. Nach einem guten Start stürmte sie bei 0,1 m Gegenwind in 11,76 sek. als Dritte über die Ziellinie. Mit dieser Zeit verfehlte sie lediglich um 2/100 sek. den Essener Stadtrekord aus dem Jahre 1978 von Britta Knickenberg ( Werden ).
Viktoria Heising ( TLV Germania Überruhr ) schaffte in ihrem
ersten Jahr in der U 18 nicht nur die Qualifikation für die Meisterschaften.
Als Zweite in ihrem Vorlauf über 400 m Hürden in 64,03 sek. eroberte sie sich
ein Platz im Finale. Mit der Zeit von 63,43 sek. erzielte sie einen
ausgezeichneten siebten Platz.
Zum Meisterschaftstermin top fit waren auch die vier Jungen von TLV Germania Überruhr in der 4 x 100 m Staffel der U 20. Mit der Zeit von 43,35 sek. verbesserten Lennart Jahn, Timon Streit, Noah Herrmanny und Jonas Schroeder ihre Saisonbestmarke um 3/10 sek. und belegten einen nicht zu erwartenden elften Platz.
Ein volles anstrengendes Programm hatte Timon Streit. Neben
der 4 x 100 m Staffel ging er auch noch in der U 18 über 200 m und 400 m an den
Start. Persönliche Bestmarken waren der Lohn für die harte und gute
Trainingsarbeit. 22,42 sek. über 200 m und 50,10 sek. über 400 m. Mit der 400 m
Zeit qualifizierte er sich auch für das B – Finale und erzielte mit 50,67 sek.
hier den vierten Platz.
Während alle o. g. Athleten schon mal „Deutsche
Meisterschaftsluft“ schnuppern durften, waren es für Gabriel Wusu ( LT
Stoppenberg ) die ersten Titelkämpfe. Mit 22,56 sek. verpasste er knapp seine
persönlich Bestzeit und wurde in seinem Vorlauf Fünfter. Da er nächste Jahr
auch noch der U 20 angehört, sind die nächsten Ziele schon gesteckt.
Nach zwei Semestern in den USA kehrte Amelie Dierke vom Werdener Turnerbund Ende Mai zurück nach Werden (einen Bericht über die Zeit in den USA findet ihr hier: Link)
Bild von Amelie Diercke
Im Gepäck war allerdings eine Verletzung. Somit mussten ihre ersten Starts immer wieder verschoben werden. An diesem Wochenende war es dann bei der Deutschen Juniorengala in Mannheim endlich soweit: In ihrem Vorlauf musste sie gegen internationale Konkurrenz aus Island, Norwegen, Ungarn und der Slowakei antreten. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 11,80 sek. über 100 m konnte sie sich für die Finals qualifizieren.
Im Finale ging es dann noch etwas schneller. Nach 11,75 sek. blieb die Uhr für Amelie stehen.
Damit hat sie die Norm für die U 20 Europameisterschaften erfüllt. Da sie damit in der Deutschen Rangliste auf Platz sieben landete, ist eine Teilnahme allerdings wahrscheinlich nicht möglich.
In der zweiten Deutschen 4 x 100 m Staffel ( U 20 ) konnte sie sich als Kurvenläuferin
nochmals beweisen. Mit der Zeit von 45,17 sek.
konnte die Staffel hinter Great Britain ( 44,66 sek. ) den zweiten Platz
erreichen. Dahinter folgten die Teams aus der Schweiz, Island und Ungarn.
Zuversichtlich geht sie mit ihrem Trainer Michael Nowotnik das Thema Deutsche Jugendmeisterschaften in Ulm an.
Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften über 10.000 m am Hallo in Essen – Stoppenberg lautete die Wettervorhersage „Viel Sonne bei 32 Grad“. Von Tag zu Tag wurde es immer kühler und stürmischer. 215 Läufer/innen aus 151 Vereinen hatten in unterschiedlichen Altersklassen gemeldet. Wesentlich mehr als bei Meisterschaften in den Vorjahren.
Zu Beginn der Veranstaltung war es sehr stürmisch und die
Athleten/innen hatten sehr unter diesen Bedingungen zu kämpfen. Ein wunderschöner
Regenbogen nach einem kurzen Regenschauer war da nur ein kleiner Trost.
In den Abendstunden war es dann gefühlt windstill. Mit 13
Grad und klarer Luft herrschten dann ideale Bedingungen für die
Läufer/innen. Hervorragende Zeiten
wurden abgeliefert.
Alina Reh aus Ulm ging als klare Favoritin mit dem Ziel, die Qualifikation für die Weltmeisterschaften ( 31:50 min. ) zu unterbieten, ins Rennen. Sie ging sehr mutig das Rennen an. Kurz vor Schluss hatte sie dann alle 20 mitlaufenden mindestens einmal überholt. Nach 31:19,87 min. überlief sie unter großem Beifall freudestrahlend die Ziellinie. Eine Zeit, mit der sie nicht gerechnet hatte. WM -Quali erreicht und nur knapp den Deutschen Rekord verpasst.
Favoritin im Rennen: Alina Reh (Foto: Wolfgang Kühnert, TLV Eichenzell)
Im Rennen der Männer und der U 23 wurden 36 Läufer ins Rennen geschickt. Eine echte Herausforderung für das Kampfgericht. Eine lange Perlenkette beherrschte die 400 m Rundbahn.
Während bei den Damen Alina Reh das Feld deutlich beherrschte, gab es hier viele spannende Positionskämpfe. Letztendlich holte sich der Favorit Richard Ringer in 28:28:89 min. die Deutsche Meisterschaft 2019. Was aber dahinter passierte, hat es so wohl noch nicht gegeben. Im gesamten Jahr 2018 schafften es elf Männer unter der 30 Minutengrenze zu bleiben. Als die Uhr auf dreißig Minuten umsprang, waren bereits 19 Männer im Ziel. Vier Läufer blieben sogar unter 29 Minuten. Da wird wohl Ende des Jahres in der Deutschen Bestenliste sehr oft das Datum 8.6./Essen stehen.
In der Wertung der U 23 unterboten gleich vier Aktive die Norm ( 29:30 min.) für die Europameisterschaften. Leider kann der DLV nur drei Läufer entsenden. So sehr sich auch der Vierte über die tolle Zeit freuen konnte, ist es schon auch etwas bitter.
Gleich drei Damen der U 23 konnten ebenfalls die Norm für
die Europameisterschaften unterbieten.
Da wollten die Damen U 20 über 5.000 m nicht nachstehen.
Auch hier schafften Drei die Qualifikation für die Europameisterschaften.
Aber auch Essen kann auf das Abschneiden seiner Athleten
stolz sein.
Platz 1 und damit Deutsche Meisterin in der Klasse W 35
wurde Katrin Wand von TLV Germania Überruhr.
M 40 4. Philippe Abraham LAC THG Kettwig
M 45 4. Björn Tertünte Ayyo Team Essen
U 23 11. Till Grommisch TLV Germania Überruhr
Till Grommisch in voller Fahrt (Foto: Wolfgang Kühnert, TLV Eichenzell)
Es war ein sehr erfolgreicher Läuferabend in Essen, der nicht so schnell
vergessen wird.
Gegen 23:15 Uhr war dann das Stadion geleert. Lediglich die Dopingkontrolleure mit einigen Aktiven waren noch weiterhin tätig.
Der örtliche Ausrichter Werdener Turnerbund und der Förderverein der Essener Leichtathletik bedanken sich für die Unterstützung vieler Essener Vereine und beim LVN.
(Text: Reinhard Lehmann; die Fotos wurden uns freundlicherweise von Wolfgang Kühnert, TLV Eichenzell überlassen. Vielen Dank Wolfgang!)
Die Essener Leichtathleten überzeugten jüngst bei den
Landesmeisterschaften in Mönchengladbach und einem hochkarätig besetzten
Meeting in Weinheim.
Allen voran der 16-Jährige Timon Streit vom TLV Germania Überruhr, der im Baden-Württembergischen Weinheim gleich zwei neue Vereinsrekorde über 100-Meter in flotten 11,16 Sekunden und 200-Meter in 22,44 Sekunden aufstellte. Über beide Distanzen qualifizierte er sich mit diesen Zeiten für die Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U18 Ende Juli in Ulm. Sein Teamkollege Yannick Wodarczak nutzte die schnelle Bahn in Weinheim, um sich über seine Spezialstrecke, die 110-Meter-Hürden, in 15,60 Sekunden für die Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U23 zu qualifizieren, die Mitte Juni in Wetzlar ausgetragen werden.
Timon Streit beim Zieleinlauf
Doch das war nur der erste Streich. Bei den
Landesmeisterschaften in Mönchengladbach vom vergangenen Wochenende holte Timon
Streit sich in neuer Bestzeit von 50,67 Sekunden den Titel im 400-Meter-Sprint
und mit dieser Zeit eine weitere Qualifikation für die Deutschen
Jugendmeisterschaften in Ulm.
Auch die Staffel der Startgemeinschaft Essen Ruhr mit den vier Überruhrer Athleten Alexander Löper, Timon Streit, Noah Herrmanny und Jonas Schroeder zeigte sich in Meisterschaftsform: Über 4-mal-100-Meter sicherte sich das Quartett im letzten Lauf der zweitägigen Meisterschaften und mit schon etwas müden Beinen ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Dies bedeutete Bronze in der U20 und neuen Vereinsrekord von 43,65 Sekunden.
Einen weiteren von drei Titeln durch Essener Athleten sicherte sich Sebastian Knorn vom Werdener Turnerbund (bei den Nordrheinmeisterschaften in Mönchengladbach) im Speerwurf der U16. Gegen starke Konkurrenz durfte ein spannender Wettkampf erwartet werden. Am Ende setzte sich Sebastian mit 42,00 m und mit knapp 4 m Vorsprung vor den Zweitplatzierten durch. Damit übertraf er die Qualifikationsnorm für die anstehenden NRW-Meisterschaften deutlich und schraubte den alten Vereinsrekord für die M14 beim Werdener Turnerbund gleich um 4,86 m nach oben.
Niklas Schwittay von Altenessener TV erreichte mit 39,24 Metern den dritten Platz im Diskuswurf der Altersklasse U18 und qualifizierte sich damit für die NRW-Meisterschaften am dritten Juni -Wochenende in Duisburg.
Alexander Löper, Timon Streit, Noah Herrmanny und Jonas Schroeder
In den weiblichen Altersklassen überzeugte Viktoria Heising
vom TLV Germania Überruhr in der Klasse U18. Sie sicherte sich in neuem
Vereinsrekord von starken 64,36 Sekunden den Titel über die anspruchsvolle
400-Meter-Hürden-Distanz und wird damit ebenfalls bei den Deutschen
Jugendmeisterschaften im Ulm dabei sein.
Vereinskollegin Clara vom Hove freute sich in der Altersklasse U20 in
der gleichen Disziplin über Bronze in 66,07 Sekunden. Auch für sie ist die
Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die bei 65,20 Sekunden
liegt, nun in Reichweite gerückt. Meike Niermann vom Tusem Essen sicherte sich
im Dreisprung mit gesprungenen 10,88 Metern ebenfalls Bronze und die Quali für
die NRW-Meisterschaften.
Darüber hinaus überzeugten Alexander Löper, TLV Germania (200m in 22,66 Sekunden), Gabriel Wusu, LT Stoppenberg (200m in 22,70 Sekunden) und Noah Herrmanny, TLV Germania (110mH in 15,37 Sekunden) mit neuen Bestzeiten im Sprint und Hürdensprint und sind dort auch nur noch einen Wimpernschlag von der DM-Norm in einer Einzeldisziplin entfernt. Schnelle Rennen mit guten Gegnern sollen bei den bei den nächsten Wettkämpfen und den NRW-Meisterschaften dazu beitragen, dass auch hier noch weitere DM-Normen für die Essener Leichtathletinnen und Leichtathleten fallen.
Heute fanden in Viersen die Regionsmeisterschaften im 10 Km Straßenlauf statt. Ein sportliches Ereignis bei welchem Athleten unter anderem auch ihre fehlenden Qualifikationsleistungen erbringen können. Mit dabei war Anna Maria Hiegemann vom LT-Stoppenberg e.V.. Mit sehr guter Form und Selbstvertrauen lief Anna in 37:22,00 min als erste Frau ins Ziel und darf sich Regionsmeisterin nennen. Herzlichen Glückwunsch!