Dass die Essener Leichtathletik im Aufwind ist, zeigen die Resultate bei den Regional-Hallenmeisterschaften, die kürzlich in Düsseldorf stattfanden. In den großen Starterfeldern konnte man sich gut behaupten. Besonders ist hier Sophie Ritter vom Werdener Turnerbund zu erwähnen. Die junge Sprinterin, Jahrgang 2007, knackte die 25-Sekunden-Marke über 200 m in sehr guten 24,99 Sek. Beim 60m-Sprint war sie erfolgreich mit 7,71 Sek. Für beide Läufe bedeutete dies Platz 1. Diese Leistungen sind auch die Fahrkarte zu den Deutschen Hallenmeisterschaften, die Mitte Februar in Dortmund stattfinden. Einen Sahnetag erwischte Anna-Maria Hiegemann, LT Stoppenberg beim 1.500-Meterlauf der Frauen. Anna siegte vor der Konkurrenz in neuer persönlicher Bestzeit in 4:41,16 Minuten.
Am letzten Januar-Wochenende (25. und 26. Januar) fanden in der Leichtathletik-Halle am Leverkusener Manfort-Stadion die Nordrhein-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften statt. Ausgeschrieben war diese Veranstaltung für die Altersklassen U18, U20, Männer und Frauen. Viele Essener Leichtathleten aus verschiedenen Vereinen kehrten mit Gold, Silber, Bronze und weiteren guten Platzierungen nach Essen zurück. So gelang Hendrik Hardt, WTB, männl. Jugend U20, beim Diskuswurf der goldene Wurf mit 34,96 Metern und holte somit den Nordrhein-Meistertitel.
Weiterhin in guter Form präsentierte sich Anna Maria Hiegemann, LT Stoppenberg, beim 3.000-Meter-Lauf. Hiegemann (Frauenklasse) lief zum ersten Mal diese Distanz unter 10 Minuten und heraus sprang Platz 5 in 9:56,48 Minuten. Den Hochsprung der Männer beendete Thomas Hasenbeck, SG Essen-Schönebeck mit Rang 6 und der guten Höhe von 1,86 m. Silber gab es im Weitsprung der Männer für Lukas Joszko (ELV) mit der Weite von 6,79 m.
Archivbild: Anna Maria Hiegemann (Bild: Rolf Bednarzik)
Weitere gute Essener Ergebnisse:
Männer U18 – 60 m Hürden: 7. Bruno von der Heydt, 8,89 Sek.; Männer – 60 m Hürden: 3. Yannik Wodarczak, 8,54 Sek., 4. Noah Felix Herrmanny, 8,67 Sek., alle TLV Germania Überruhr; Männer U 20 – Speerwurf, 6. Hendrik Hardt, WTB, 36,97 m; Männer U18 – Dreisprung: 2. Raphael Badiou Bleek, WTB, 10,89 m; Frauen – 3.000 m: 14. Lena Melsa, LT Stoppenberg, 11:36,31 Min. (PB); Frauen U20 – Dreisprung: 3. Leonie Rotterdam, WTB, 10,88 m; U18: Kugel: 9. Zoe Krimphoff, LT Stoppenberg, 9,68 m; U20- Hochsprung: 5. Alexa Rademacher, SG Essen-Schönebeck, 1,63 m, 6. Leonie Rotterdam, WTB, 1,60 m; U18 – Hochsprung: 3. Anna-Dorothea Spieß, SG Essen-Schönebeck, 1,60 m, 9. Lena Castell, WTB, 1,55 m; U20 – 400 m: 3. Nils van Beers, LT Stoppenberg, 55,77 Sek.; U18 – Speer: 6. Julian Lefter, TLV Germ. Überruhr, 29,54 m; U20 – 9.Hendrik Hardt, WTB, 5,53 m; Männer – Diskus: 5. Niklas Schwittay, LT Stoppenberg, 35,54 m, 7. Niklas Joszko, ELV, 34,53 m; Speer: 6. Marc Benedikt, SG Essen-Schönebeck, 30,15 m; U20 – Kugelstoß: 6. Hendrik Hardt, WTB, 10,97 m; U18 – Weitsprung: 2. Bruno von der Heydt, TLV Germ. Überruhr, 6,54 m; Männer – Hochsprung: 10. Hendrik Hardt, WTB, 1,70; U18 –Hochsprung: 5. Julian Lefter, TLV Germ. Überruhr, 1,70; U20 – 60 m: 8. Maria Ruppel, WTB, 8,41 Sek.; U18 – 400 m: 4. Antonia Geers, TLV Germ. Überruhr, 62,03 Sek.; U20 – 2. Verena Schmitter, TLV Germ. Überruhr, 57,54 Sek.; U18 – 4 x 200 m (weibl): 4. Stg. Essen-Ruhr (Pirsig, Kunkel, Behnke, Geers) 1:49,64 Min.; Speer: 11. Zoe Krimphoff, LT Stoppenberg, 25,43 m; Weitsprung: 5. Wilhelmine Behnke, WTB, 5,12 m, 10. Linn Maya Pirsig, WTB, 4,83 m
Eine rundum gelungene Veranstaltung war der 26. Silvesterlauf auf dem weitläufigen Gelände des UNESCO Weltkulturerbes Zeche und Kokerei Zollverein, zu der das Team Essen 99 eingeladen hatte. Über 730 Teilnehmer konnte der unverwüstliche Cheforganisator Ernst-Peter Berghaus bei den verschiedenen Läufen begrüßen. Für musikalische Untermalung sorgte in diesem Jahr die Band „Zebras“ aus Wachtendonk, die mächtig Stimmung machten.
Gute Laufleistungen gab es derweil bei den verschiedenen Läufen zu bestaunen. Schnell unterwegs beim 5-Kilometerlauf war Lukas Kagermeier, Styrumer TV, der in 15,38 Min. durchs Ziel in Halle 5 huschte und somit den 1. Platz erreichte. Bald dahinter folgte Luca Melsa, LT Stoppenberg, der 16,22 Min. brauchte. Das Essener Lauftalent der U18 hat sich im neuen Jahr aber der TSV Bayer 04 Leverkusen angeschlossen und verlässt somit Essen. Die Konkurrenz der Frauen beherrschte Lena Sang, Ayyo Team Essen, die nach 18,08 Min. einlief.
Start über 10 km, vorne re. mit der Start-Nr. 71 die Favoritin Joleen Gedwart, Ayyo Team Essen (Bild: Bruno Krüger)
Einen 2. Mülheimer Sieg gab es beim 10,4-Kilometerlauf. Hier war Nico Schneider, Styrumer TV, mit 33,08 Minuten erfolgreich. Den 2. Rang erreichte David Sudowe, Team Essen 99, in guten 34,20 Minuten. Einen Superlauf legte einmal mehr Joleen Gedwart, Ayyo Team Essen, hin. Gedwart, AK W30, war 37,51 Min. über die schwierige Strecke mit vielen Ecken und Kanten der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Weitere, gute Ergebnisse der Essener Teilnehmer:
5. KM / Frauen: 3. Jana Geldermann (WHK), Ayyo Team, 18,49 Min., 6. Lena Melsa (U18), LT Stoppenberg, 20,10 Min.; Männer: 4. Dennis Florian (M40), LT Stoppenberg, 17:38 Min., 6. Nils van Beers (U18), LT Stoppenberg, 18,06 Min., 11. Arie Bethke (U20), Team 99, 19,02 Min., 12. Christian Trippe (M40), ebenfalls Team 99, 19,06 Min.
10,4 KM / Frauen: 9. Claudia Mordas (W55), TuSEM Essen, 45,30 Min. , 14. Jutta Böttcher (W50), 50:53 Min., 16. Anja Gelbarth (W50), 51,08 Min., 17. Dagmara Wysocka (W40), 51,23 Min., alle LT Starlight Team; Männer: 5. Oliver Christeleit (M45), Team Essen 99, 36,01 Min., 9. Andreas Sprott (M35), Ayyo Team, 38,22 Min., 10. Tyll Jakoby (M30), 38,44 Min., 12. Daniel Reinke(MHK), Team Essen 99, 39,17 Min.,beide TeamEssen 99, 14. Felix Meurer (M30), 39,32 Min., 15. Alexander Klein (MHK), 39,56 Min., beide TRC Essen 84.
Einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete der 46. Herner Silvesterlauf, der über das Gelände des Gysenbergparks verlief. Bester Essener war hier Matthias Graute vom Ayyo Team Essen über die 10km-Strecke. Im Gesamteinlauf wurde Graute Dritter von 449 Teilnehmern in 36:16 Minuten. In seiner Altersklasse M40 wurde er mit dieser Zeit Sieger. Sportlich unterwegs war Jan Jendruck vom Essener Förderverein der Leichtathletik mit Sohn David, der in der Bambiniklasse mitlief.
Weitere Essener Ergebnisse: 5 km – MHK: 7. Adrian Schmidt, Ayyo Team Essen, 22:28 Min.; M35: 7. Jan Jendruck, 27:05 Min.; W50: 2. Andrea von Horn, Tri-Team Essen, 28:13 Min.
Insgesamt 746 Teilnehmer hatte der Ausrichter TuSEM beim 33. TuSEM-Blumensaatlauf zu vermelden. Bei nasskaltem Wetter mit sehr kaltem Wind und Temperaturen um die 0 Grad starteten zuerst um 12.30 Uhr 469 Teilnehmer über die 10 km unterhalb der alten Eisenbahnbrücke in Kupferdreh auf die Strecke entlang des Baldeneysees. Eineinhalb Stunden später folgten dann die „Halbmarathonis“. Auf der flachen, ebenen und bestenlistenfähigen Strecke wurden von allen Läufern wieder hervorragende Ergebnisse erbracht. Immer wieder erklang im Ziel eine kleine Glocke, die die Läufer anschlagen konnten, wenn sie eine neue Bestzeit erreicht hatten.
Gesamtsieger über die 10km-Strecke war Daniel Müller vom Braunschweiger Laufclub in sehr guten 31:13 Minuten mit einer Minute Vorsprung auf den 2. im Einlauf, Felix Büchel, vom gleichen Verein. Immer besser in Schwung kamen zum Saisonabschluss die Essener Frauen Joleen Gedwart, Ayyo Team, und Anna Hiegemann, LT Stoppenberg, die Topleistungen erbrachten. Im Gesamteinlauf wurde Gedwart 2. In 35:34 Minuten. Für Hiegemann blieb die Uhr bei 35:43 Minuten stehen, was Platz 4 bedeutete. Luca Melser, LT Stoppenberg, konnte aufgrund einer Fußverletzung nicht aus dem Vollem Kraft schöpfen, also begleitete er seine Schwester Lena über die 10km-Distanz, die Beide nach 42:42 Minuten das Ziel erreichten. Als Belohnung gab es jeweils Platz 1 in ihren Altersklassen, Luca U18 und Lena in der U16. Das Alter nicht vor Schnelligkeit schützt, zeigten 2 Essener Senioren der Altersklasse 80 Jahre. Gerd Bockting, WTB, 71,11 Minuten, Dr. Degenhard Merkle, Schillerwiese, brauchte 76,55 Minuten. Einen hervorragenden Lauf absolvierte Oliver Christeleit, Team Essen 99, über die Halbmarathon-Distanz. Der Läufer der AK M45 lief als Gesamtzweiter nach 1:14,34 Stunden durchs Ziel.
Anna Hiegemann beim Zieleinlauf 10 km (Bild: Bruno Krüger)
Weitere gute Ergebnisse aus Essener Sicht: 10 km, AK M30: 5, Simon Elkenhans, 33:50 Min., M45: 1, Issa Harrou, 36:20 Min., M50: 2. Muharrem Yilmaz, 36:23 Min., M65: 4. Franciszek Dec, 49:29 Min., alle Ayyo Team Essen, M70: 5. Hans-Peter Bürvenich, 60:56 Min., TV Stoppenberg, M75: 2. Manfred Stolz, MSV Steele, 61:21 Min., W35: 2. Anastasia Yasyr, LT Starlight, 40:47 Min., W40: 1. Petra Siggemann, Ayyo Team, 38:11 Min., W50: 2. Ümran Demir, Ayyo Team, 47:22 Min., W65: 3. Marianne Flach, Borbecker Raketen, 65:05 Min., Mannschaftswertung Männer: 4. Ayyo Team (Simon Elkenhans, Marcel Leite, Lukas Brockmann) 1:44,42 Std., Frauen: 1. Ayyo Team (Joleen Gedwart, Petra Siggemann, Jana Marie Geldermann), 1:54,49 Std.)
Halbmarathon, AK M40: 1. Dennis Florian, LT Stoppenberg, 1:24,11 Std., 5. Christian Trippe, Team-Essen 99, 1:30,34 Std., W45: 2. Claudia Ricken, Borbecker Raketen, 1:52,11 Std.
An dieser Stelle sei ein großer Dank an die 50 ehrenamtlichen Helfer vom TuSEM auszusprechen, die diese Veranstaltung erst ermöglichten.
Beim 10. PSD-Bank Halbmarathon in Hamburg gingen fast 1.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Start. Im Rahmen dieser Veranstaltung fanden auch die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften statt. Für einige Essener Teilnehmer hatte sich die Fahrt in die Hansestadt gelohnt. Am erfolgreichsten schnitt hier das Ayyo-Team Essen mit einer Gold- und Silbermedaille im Gepäck ab. Über die exakt 21,0975 km lange Distanz sicherte sich Annika Börner, Ayyo-Team, Essens schnellste Langstrecklerin, Gold in sehr schnellen 1:18,34 Std. den Titel einer Deutschen Meisterin der AK W35. Silber gab es für die Mannschaft der Frauen des Ayyo-Team Essen in der Besetzung Joleen Gedwart (1:16,36 Std.), Annika Börner (1:18,34 Std.) und Stephanie Breitkreuz (1:20,00 Std.). In einer Topform befindet sich in diesem Jahr Claudia Mordas vom TuSEM Essen. Für die Läuferin der AK W55 gab es den Vizetitel in 1:32,42 Std. Unter die Top Ten schafften es Hannes Piffko, 4. Rang in der AK M40 in 1:11,39 Std. sowie sein Vereinskollege vom Ayyo-Team, Hakan Demirkiran, der nach 1:16,15 Std. einlief und sich über Platz 7 in der AK M45 freute.
Einen großen Erfolg feierten die jungen Staffelfrauen der Startgemeinschaft Essen-Ruhr bei den Deutschen Langstaffel-Meisterschaften in Sindelfingen (Baden-Württemberg). Im dortigen Floschenstadion, das am 14. September feierlich eröffnet wurde und eine neue blaue Tartanbahn bekam, errang die 4×400-Meter-Staffel der WU 23 der Startgemeinschaft unerwartet und überraschend DM-Silber in 4:07,62 Minuten hinter dem neuen Deutschen Meister TSV Schott Mainz (4:05,39 Min.). Später, bei der Siegerehrung (Foto), gab es strahlende Gesichter von Marie Otten, Antonia Geers, Johanna Knorn und Jelisa Gräf, die sich über den Deutschen Vizetitel freuten. Besonders sei hier auch zu erwähnen, dass Jelisa Gräf eine gehörlose Athletin ist und in die Staffel integriert wurde. Erst vor Kurzem war Gräf bei der Gehörlosen-WM erfolgreich, und zwar jeweils 4. über 100 m sowie über 200 m und 2. über 4 x 100 m.
Siegerehrung (Foto: Lea Göttgens)
Die 2. Staffel der Frauen der StG Essen-Ruhr erlief sich einen achtbaren 9. Platz in 4:04,85 Min. Hier hieß die Besetzung Verena Schmitter, Lea Göttgens, Frauke Pöpplow und Pia Goldbach.
Für alle Läuferinnen war es somit ein guter Saisonabschluss.
Mit guten Platzierungen kehrten die jungen Essener Teilnehmer von den 83. Deutschen Meisterschaften der Jugend U20 sowie den 10. Deutschen Meisterschaften der Jugend U16, die in Koblenz stattfanden, nach Essen zurück. Der erfolgreichste Athlet war Sebastian Knorn (WTB), der kürzlich auch einen neuen Stadtrekord im Speerwurf (58,69 m) aufgestellt hatte. Sebastian warf sein 800 Gramm schweres Gerät dieses Mal gleich im ersten Versuch auf die sehr gute Weite von 58,22 m, was auch Platz 7 in der Meisterschafts-wertung der U20 bedeutete. Einen guten 10 Rang erlief sich David Drepper (TLV Germania Überruhr) über die 3.000 Meter Hindernisstrecke. David passierte nach 9:55,02 Minuten das Ziel. Beim Finale der männlichen Jugend M15 zeigte Bruno von der Heydt, ebenfalls TLV Germania Überruhr, einen guten Wettkampf beim Weitsprung. Der erste Sprung von 6,12 m reichte für einen achtbaren 12. Platz für das Weitsprungtalent.
Die weiteren Ergebnisse der Essener: 100 m: 20. Sophie Ritter (WTB), 12,15 sec.; 400 m Hürden: 22. Antonia Geers, TLV Germania Überruhr, 67,86 sec.; 37. Tobias Buchmüller, ebenfalls TLV, 4:17,58 min.; 4 x 100 m: 22. Stg. Essen Ruhr, 48,55 sec. in der Besetzung Maria Ruppel, Antonia Geers, Antonia Rüenauver und Sophie Ritter.
Mit neuer persönlicher Bestzeit erkämpfte sich Anna Maria Hiegemann vom LT Stoppenberg über die 10.000-Meter-Distanz in der Frauenklasse bei den Deutschen Langstrecken-Meisterschaften in Wassenberg einen 10. Platz in der Zeit von 35:36,67 Minuten. Beim Kleinen Internationalen Meeting in Koblenz präsentierte sich Anna Maria weiter in einer ausgezeichneten Form. Dieses Mal startete die Läuferin über die 5.000-Meter-Strecke wieder mit einer neuen Bestzeit von 17:02 Minuten. Damit schaffte sie auch die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig und zählt momentan zu den besten Langstrecklerinnen in Essen.
In Braunschweig bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften überzeugte das Staffel-Quartett der jungen Frauen der U20 der Startgemeinschaft Essen Ruhr über 4 x 400 m in 4:04,12 Minuten und belegte damit Platz 20 in der Besetzung L. Strünck, A. Ruevenauer, J. Knorn und A. Geers. Die Männer der U20 der Startgemeinschaft Essen Ruhr erzielten bei der 3 x 1.000-Meter-Staffel Rang 17 mit der Zeit von 8:05,3 Minuten in der Besetzung K. Moore, D. Drepper und T. Buchmüller. Beide Startgemeinschaften liefen persönliche Bestzeiten.
Vom 5. bis 7. Juli fanden die Deutschen Meisterschaften der U18/U23 in Mönchengladbach statt. Hier zeigte Sophie Ritter, WTB, eine gute Leistung beim 100-Meter-Sprint. Die sehr talentierte junge Läuferin der U18 kam trotz eines verpatzten Starts auf eine Zeit von 12,09 Sekunden. Da war mehr als Platz 11 drin. Der 17-Jährige Luca Melsa, LT Stoppenberg, zeigte ein forsches Rennen über die 1.500-Meter-Strecke im 2. Halbfinale. Er wurde 7. in 4:38,15 Minuten, wobei er dabei das Finale knapp verpasste. Am Vorabend nahm er bereits die 3.000-Meter-Strecke ins Visier und erreichte dabei Rang 17 in der Zeit von 9:12,34 Minuten.
Ein ganz seltenes Jubiläum feierte kürzlich der Vorsitzende des Fördervereins der Leichtathletik in Essen, Knut Jendruck. Am 27. Juni vor 50 Jahren erwarb der heute 74-Jährige seinen Übungsleiterschein an der Sportschule Münster.
Beim 1. Fronleichnamssportfest, zu dem der LT Stoppenberg eingeladen hatte, kamen viele Leichtathleten aus Essen und dem weiteren Umland. Dabei gab es durchweg Topleistungen von den Nachwuchsklassen bis hin zu den Seniorenklassen, die allesamt für die bevorstehenden Nordrhein- und Deutschen Meisterschaften ihre Norm erfüllen wollten.
Frauen-Staffel von Germania Überruhr mit Marie Otten, Lea Göttgens, Viola Ratjen und Verena Schmitter (Bild: Bruno Krüger)
Gesamtsieger über die 1.500-Meter-Strecke wurde Luca Melsa (LT Stoppenberg), der mit 4:13,82 Minuten nicht zu schlagen war. Der 17-Jährige wird in diesem Jahr auch auf seiner Paradestrecke, den 3.000 Metern, bei den Deutsche Meisterschaften starten, wofür er die Qualifikation schon in trockene Tücher gepackt hat. Den Schlusspunkt und die Krönung der Veranstaltung gab es durch den Lauf der 4 x 400 m Staffeln, eine Disziplin, die eigentlich selten gelaufen wird. Hierbei warfen die Frauen ein Glanzlicht auf Essen. In der Startgemeinschaft Essen Ruhr siegten die Damen der Frauenklasse in 3:58,62 Minuten in folgender Besetzung: Marie Otten, Lea Göttgens, Viola Ratjen und Verena Schmitter. Dahinter folgten die jungen Frauen der WJ U20 der Startgemeinschaft. Hier hieß die Besetzung Leonie Strünk, Antonia Rüvenauer, Johanna Knorn und Antonia Geers, die 4:04,16 Min. benötigten. Beide Staffeln vom TLV Germania Überruhr und Werdener Turnerbund unterboten dabei die Qualifikationsnorm für die demnächst anstehenden Deutschen Meisterschaften deutlich. Damit werden sie wohl unter den Top 10 in Deutschland mithalten können.