Bericht zur Jahreshauptversammlung 2021

Liebe Mitglieder/Innen,

bedingt durch die Pandemie waren im zurückliegenden Zeitraum keine Versammlungen möglich, auch im für die mögliche Förderung zu betrachtenden sportlichem Ablauf gab es kaum Aktivitäten.

Im abgelaufenem letzten Quartal gab es dann aber wieder eine Fülle von Wettkämpfen, so dass sich daraus dann auch weitere förderwürdige Athleten ergaben. Diese sind wie seit Bestehen der Fördervereins-Homepage üblich, auch mit Bild dargestellt.

Leider muss ich feststellen, dass trotz eigentlich hoher Klickintensität für die Homepage, über die geförderten Sportler/Innen kaum Wissen vorhanden ist. Ich werde zum Teil immer mal gefragt, ob es denn überhaupt solche gäbe.

Aber wir fördern nicht nur die Leistungen, sondern es gibt auch sachliche Förderungen, wie zum Beispiel die Reinigung des Laufkanals und des Kraftraums im Stadion Am Hallo, oder auch den Zukauf von Sportgeräten zur Unterstützung des Sportbetriebs.

Was mir weiter Sorgen bereitet ist die rückläufige Tendenz an Mitgliedern. Bei der Gründung des Vereins hatten wir die Intention, mit einem Solidar-Euro pro Monat unsere laufenden Kosten zu decken, die wir nicht aus Spenden finanzieren dürfen.  Offenbar gibt es auch die Tendenz – Was billig ist, taugt nichts-. In Absprache mit unserem Kassierer haben wir uns auch damals entschieden, keinen Einzug der Jahresbeiträge vorzunehmen, da jeder abgelehnte Fall an der Bank mit einem hohen Bearbeitungsgeld beaufschlagt wird. Wir haben darauf gesetzt, dass jedes Mitglied verantwortungsbewusst zum Anfang des Jahres seinen Beitrag überweist. Das funktioniert aber auch nur zum Teil.  

Spendeneinnahmen sind im rückliegenden Zeitraum nicht zu vermerken, speziell da unser Hauptsponsor den Essener Firmenlauf wegen der Pandemie nicht anbieten durfte.

Aber ich will hier auch nicht zu negativ berichten. Der Förderverein ist weiterhin bemüht, die laut Satzung möglichen Förderungen möglich zu machen.

Bitte werbt für unseren Verein und für die Sache zum Wohle der knapp 3100 Leichtathleten in Essen.

Mit sportlichem Gruß und Glückauf

Knut Jendruck

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2021 findet ihr hier: Protokoll

Das Bild zeigt die vier Teilnehmer von links: Finn-Ole Nilsson, Noah Felix Herrmanny, Luca Hoffmann und Medaillengewinnerin Viktoria Heising. (Bild: Lukas Rüenauver)

Erfolgreiches Meisterschaftswochenende in Rostock und neuer Stadtrekord

Mit dem Ziel Bestleistungen zu erzielen und die Essener Leichtathletik bestmöglich bei den deutschen Meisterschaften Jugend U18+U20 zu präsentieren, reisten fünf Athlet:innen zum Wochenende (30.07.-01.08.2021) von Essen nach Rostock. Vier Athletinnen und Athleten des TLV Germania Überruhr und ein Athlet des Werdener Turnerbundes (WTB) traten an. Für den TLV gingen Viktoria Heising, Finn-Ole Nilsson, Luca Hoffmann und Noah Felix Herrmanny und für den WTB Martin Gerth auf Bestleistungsjagd.

Das Bild zeigt die vier Teilnehmer von links: Finn-Ole Nilsson, Noah Felix Herrmanny, Luca Hoffmann und Medaillengewinnerin Viktoria Heising. (Bild: Lukas Rüenauver)
Das Bild zeigt die vier Teilnehmer von links: Finn-Ole Nilsson, Noah Felix Herrmanny, Luca Hoffmann und Medaillengewinnerin Viktoria Heising. (Bild: Lukas Rüenauver)

Als erste Athletin am Samstagnachmittag zog Viktoria Heising in der WJ U20 mit drittbester Vorlaufzeit das Finalticket. Noch etwas verunsichert durch den böigen Wind zeigte sie dennoch starke Hürdenüberquerungen. Nach einem spannenden Finale am Sonntag leuchtete die Medaille Bronze, die sich Viktoria über 400m Hürden mit neuem Vereinsrekord und persönlicher Bestleistung von 60,16sec erkämpfte. (Anmerkung der Webredaktion: Hierbei handelt es sich auch um einen neuen Stadtrekord)

Nach ihr gingen am Samstag Finn-Ole Nilsson, Luca Hoffmann und Martin Gerth an den Start. Finn-Ole Nilsson nahm im Weitsprung der MJ U18 teil und verpasste mit sehr starken 6,82m und Platz 9 in der Qualifikation nur ganz knapp das Finale. Luca Hoffmann kämpfte in der MJ U20 im Vorlauf über 800m in einem sehr taktischen, aber langsamen Rennen verbissen um den Finaleinzug. Mit 20:02,48 min und Platz 20 verpasste er diesen leider. Martin Gerth vom Werdener Turnerbund ging der MJ U18 über 200m an den Start lief in 23,23sec ein couragiertes Rennen. Für den Finaleinzug reichte es leider nicht.

Am Sonntag begann Noah Felix Herrmanny in der MJ U20 den Tag mit seiner Paradedisziplin 110m Hürden. Bis zur vorletzten Hürde deutlich auf Bestleistungskurs machten sein Knie und die Hürde deutliche Bekanntschaft. Mit am Ende 15,30sec blieb eine Erinnerung am Knie und genauso die Gewissheit, dass er es deutlich schneller laufen kann.

Abschließend ging es für Viktoria Heising in der WJ U20 auch noch über 200m in den Startblock. Nach zwei 400m-Rennen in den Beinen verpasst sie jedoch den Finaleinzug in guten 25,66sec.

Text: Lea Göttgens

Quelle: pixabay.com

Neuer Stadtrekord

Im Juni hat es einen neuen Stadtrekord gegeben:

Viktoria Heising hat ihre eigene Leistung übertroffen und lief über 400m Hürden eine Zeit von 60,65 Sekunden. Viktoria ist im Kader des DLV NK1 und wird durch den Förderverein unterstützt.

Archivbild: Viktoria Heising (Foto: Tim Husel)

Diesen und alle weitere Stadtrekorde findet ihr hier: Link zu den Rekorden