Am Sonntag, dem 10.12.2023 verstarb im Alter von 91 Jahren einer der bekanntesten und erfolgreichsten Trainer der Essener Leichtathletik.
Willi Achilles
Der eigentlich aus dem Boxsport kommende Willi, fand ziemlich schnell seine Liebe für die Leichtathletik und war dort ein erfolgreicher Langstreckler bevor er dann ein ebenso erfolgreicher Trainer von diversen erfolgreichen Essener Mittel-und Langstrecklern wurde.
Erst 1982 beendete er seine Trainerkarriere, blieb aber stets der Leichtathletik treu und war bis zuletzt immer wieder Gast bei den Essener Langstreckenevents.
Beim 32. August-Blumensaat-Lauf, der am Südufer des Baldeneysee in Kupferdreh gestartet wurde, waren auf den Strecken 10 km und Halbmarathon viele hundert Läufer und Läuferinnen an die Starts gegangen. Aus Essener Sicht gab es dabei gute Ergebnisse mit vorderen Platzierungen. Schnellster Essener Läufer über die 10 km Distanz war Andreas Sprott, Ayyo Team Essen, mit Rang 8 im Gesamteinlauf und Platz 1 in der AK M30 in guten 32:23 Minuten. Besonders erfreulich ist die Entwicklung des 17-jährigen Luca Melsa (LT Stoppenberg), der sich in einer bestechenden Form befindet. Luca durchlief das Ziel auf der gleichen Strecke in schnellen 32:52 Minuten und wurde hiermit 2. In der U18. In der DLV-Bestenliste rangiert der junge Läufer auf Platz 6. Als Belohnung für seine guten Leistungen in diesem Jahr ist er auch im Langstrecken-Kader des LVN nominiert. Trainiert wird Luca von Rolf Bednarzik, der natürlich sehr stolz auf seinen Schützling ist.
Luca Melsa (Foto: Rolf Bednarzik)
Weitere Ergebnisse:
Frauen/10 km – WHK: 4. Lena Sang, Ayyo Team Essen, 37:50 Min., 5. Anna Hiegemann, LT Stoppenberg, 38:11 Min., W35: 1. Petra Siegemann, Ayyo Team Essen, 39:23 Min.
Der alte Stadtrekord beläuft sich auf 14,50s, handgestoppt, gelaufen 1963 von Rüdiger Wintgen vom Tusem. Nun endlich gibt es hier einen Durchbruch durch Noah Hermanny, der am 10.6.23 in Oordegem/Belgien elektronisch gestoppte 14,60s bei 0,1 m Gegenwind erzielte. Mit dieser Zeit liegt er zur Zeit auf Platz 9 in der DLV-Bestenliste in der männlichen U23 .
Nachdem er sich bereits in anderen Sprintdisziplinen deutlich verbessert hat, war es nur eine Frage der Zeit, wann er auch in seiner Spezialdisziplin eine deutliche Verbesserung hinlegt.
Sein 90. Lebensjahr vollendete am 3. Februar Friedel Helbig aus Essen-Heisingen. Den Essener Leichtathleten bestens bekannt als Gründungsmitglied des Lauftreffs Heisingen im Jahre 1977. Auch für den ehemaligen Leichtathletikkreis Essen war er in verschiedenen Funktionen tätig. Helbig und Manfred Dietrich waren auch die Läufer der 1. Stunde der TuSEM-Waldlaufserie im Jahre 1956. Anfang des Jahres 2000 schrieb er ein kleines Buch mit dem Titel „Das Leben ist eine Laufbahn“ über sein läuferisches Leben. Helbig arbeitet jetzt daran, 100 Jahre alt zu werden, so in einem Telefonat und lacht.
Der Förderverein für Leichtathletik in Essen sagt HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und sagt Danke für alles, was er für den Laufsport getan hatte.
Am vergangenen Wochenende fanden die deutschen Jugendmeisterschaften U18/U20 in Heilbronn statt. Die Essener Teilnehmer waren die beiden TLV Germania-Hürdenspezialisten Viktoria Heising (400 mH) und Noah Hermanny (110 m H) sowie Gabriel Wusu (400 m) von der LT Stoppenberg.
Los ging es mit Gabriel am Freitag, der im zweiten Halbfinale über 400 m den vierten Platz belegte in 50,12 s. Nach dem vorausgegangenen Halbfinale war klar, dass Gabriel nicht ins Finale kam. Insgesamt wurde er Zehnter. Ein gutes Ergebnis nach 6 Wochen Trainingsausfall wegen eines Muselfaserrisses.
Dann kamen die beiden Hürdenspezialisten. Noah belegte mit Bestzeit über die 110 mH in 14,70 s ebenfalls Rang 10. Auch er hatte eine schwierige Saison hinter sich gebracht und konnte auch nicht voll durchtrainieren.
Noah Hermanny und Viktoria Heising
Viktoria qualifizierte sich durch eine ansprechende Leistung in ihrem Vorlauf für das Finale am Sonntag. Sie erreichte die drittschnellste Zeit mit 62,67 s. Aufgrund ihres überragenden Stehvermögens über die letzten Meter erreichte sie verdient den zweiten Platz und die Vizemeisterschaft mit neuer persönlicher Bestzeit von 61,90 s. Glückwunsch!
Die nächste Herausforderung wartet auf alle Drei am 19. und 20.9 bei den Nordrhein-Meisterschaften. Dazu sagen wir viel Erfolg!
Am 3. Adventssonntag richtet der Werdener Turnerbund seinen
7. Crosslauf auf der Sportanlage im Löwental aus. Der Start und das Ziel
befinden sich auf dem Sportplatz. Zwischendurch führt die Strecke über die
Wiese des alten Werdener Freibades und durch den Sand der Beachanlage. Mit
Schnee, wie im Vorjahr, ist diesmal nicht zu rechnen
Aufgrund der vielen Regenschauer in den letzten Tagen ist
die Strecke bestens vorbereitet für anstrengende Runden.
351 Anmeldungen ( davon 80 vom WTB ) liegen vor.
Zunächst gehen die Kinder an den Start. Um 11:45 Uhr werden
die Kleinsten ( W/M 6 ) auf eine kleine
Runde ( 510 m ) geschickt. Weiter geht es dann mit den Klassen W/M 7, W/M 8
usw..
Im Rahmen des WTB – Cross werden gleichzeitig die
Regionsmeisterschaften der Region Mitte des Leichtathletikverbandes Nordrhein
ausgewertet. Diese Meisterschaften sind für die Klassen U 14, U 16, U 18, U 20,
Haupt- und Altersklassen. Die Auswertung erfolgt als Einzel- und Teamwertung.
Hier sind 31 Vereine der Region ( Düsseldorf/Neuss – Essen – Bergisches Land –
Niederrhein West ) dabei.
Die U 14 muss ab 13:05 Uhr eine kleine und eine große Runde
laufen ( gesamt: 2.000 m ).
Zwei große Runden ( 2.600 m ) um 13:25 Uhr stehen bei der U
16, U 18, U 20 auf dem Programm. 80 Athleten und Athletinnen haben sich
gemeldet. Sechs Athleten gehören zu den ToP Dreißig in Deutschland. Anneke
Vortmeier (ASV Duisburg) hat in diesem Jahr den Deutschen Meistertitel der U 18 über 3.000 m gewonnen. Dies war bereits der dritte
Deutsche Meistertitel für sie. Zwei
Deutsche Vizemeister sind ebenfalls dabei. Marie Winse – U 18 ( TV Wattenscheid) und Moritz Ringk – U 20
( SC Myhl ) holten sich Silber über 800 m. Lea Kruse – U 20 ( FC Schalke 04)
gewann Bronze über 1.500 m.
Um 14:20 Uhr geht dann mit Frederik Ruppert der U 23 Hindernis –
Europameister über 5.100 m an den Start.
Es werden spannende und hochklassige Läufe erwartet.
Wer noch mitlaufen möchte, kann bis eine Stunde vor dem Start nachmelden.
Nach zwei Semestern in den USA kehrte Amelie Dierke vom Werdener Turnerbund Ende Mai zurück nach Werden (einen Bericht über die Zeit in den USA findet ihr hier: Link)
Bild von Amelie Diercke
Im Gepäck war allerdings eine Verletzung. Somit mussten ihre ersten Starts immer wieder verschoben werden. An diesem Wochenende war es dann bei der Deutschen Juniorengala in Mannheim endlich soweit: In ihrem Vorlauf musste sie gegen internationale Konkurrenz aus Island, Norwegen, Ungarn und der Slowakei antreten. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 11,80 sek. über 100 m konnte sie sich für die Finals qualifizieren.
Im Finale ging es dann noch etwas schneller. Nach 11,75 sek. blieb die Uhr für Amelie stehen.
Damit hat sie die Norm für die U 20 Europameisterschaften erfüllt. Da sie damit in der Deutschen Rangliste auf Platz sieben landete, ist eine Teilnahme allerdings wahrscheinlich nicht möglich.
In der zweiten Deutschen 4 x 100 m Staffel ( U 20 ) konnte sie sich als Kurvenläuferin
nochmals beweisen. Mit der Zeit von 45,17 sek.
konnte die Staffel hinter Great Britain ( 44,66 sek. ) den zweiten Platz
erreichen. Dahinter folgten die Teams aus der Schweiz, Island und Ungarn.
Zuversichtlich geht sie mit ihrem Trainer Michael Nowotnik das Thema Deutsche Jugendmeisterschaften in Ulm an.
Am Samstag ist es soweit. Im Leichtathletikstadion am Hallo
in Stoppenberg fallen die Startschüsse bei den Deutschen Meisterschaften über
10.000 m der Frauen- und Männerklassen sowie über 5.000 m der weiblichen Jugend
U 20. Als örtlicher Ausrichter sind der Werdener Turnerbund 1886 sowie der
Förderverein der Essener Leichtathletik im Boot.
Aus 153 Vereinen haben sich 215 Teilnehmer angemeldet; ca.
40 % mehr als in den Vorjahren.
Neben den Titeln geht es für die Deutsche Elite auch um die
Fahrkarten zu den Weltmeisterschaften Ende September in Doha (Katar).
Im letzten Rennen des Tages ( 21:00 Uhr ) geht Alina Reh aus
Ulm als leichte Favoritin an den Start. In der letzten Woche konnte sie in
Stockholm noch ihre 5.000 m Bestmarke um 6 Sekunden auf 15:04 min. verbessern.
Mit einer Bestzeit von 32:17 min. liegt sie knapp vor Anna Gehring aus Köln (
32:20 min. ). Die Norm für die WM liegt bei 31:50 min.. Es ist also ein
spannendes Rennen zu erwarten.
Um 20:15 Uhr erfolgt der Start der Männer. Die Norm liegt
hier bei 27:40 min.. Richard Ringer aus Rehlingen hat eine Bestzeit aus dem
Vorjahr von 27:36 min.. Bei dem Rennen wird er die Unterstützung der
hoffentlich zahlreichen Zuschauer benötigen.
Mit Katrin Wand ( W 35 – TLV Germania Überruhr ), Till
Grommisch ( U 23 – TLV Germania Überruhr ), Philippe Abraham ( M 40 – LAC THG
Kettwig ) und Björn Tertünte ( W 45 – Ayyo Team Essen ) sind auch vier Essener
am Start.
Im Rahmenprogramm dürfen einige Jugendliche ihre
Sprintfähigkeiten zeigen.
Zum Ende des Jahres hat der Deutsche Leichtathletikverband die
Bestenliste 2018 veröffentlicht. Alle Sportler, die unter den Top 30
sind, werden mit der DLV – Bestennadel in Bronze, Silber bzw. Gold
ausgezeichnet.
In den Altersklassen U 16 bis U 23 konnten sich 16
Aktive in 18 Wettbewerben platzieren. Herzlichen Glückwunsch für die
tollen Leistungen und alle Gute für die anstehende Saison 2019.
Höhepunkt der Saison war der Meistertitel von Amelie Dierke ( U 20 ) über 200 m in 24,06 sek. und die Vizemeisterschaft von Timon Streit ( U 16 ) im Hochsprung mit 1,86 m.