Claudia Mordas (Foto: Stefan Losch)

DM-Gold für Claudia Mordas

Beim 24. Mainova Halbmarathon in Frankfurt gingen über 12.000 Teilnehmer an den Start. Im Rahmen dieser Veranstaltung fanden dort auch die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in allen Altersklassen statt. Unter ihnen befanden sich auch einige Essener Läufer. Besonders erfolgreich war dort Claudia Mordas (Bild), die seit vielen Jahren für den TuSEM Essen startet. Mordas holte sich in der AK W60 den Deutschen Meistertitel in der sehr guten Zeit von 1:33,56 Stunden vor ihrer Konkurrentin Katja Keßler (AS Neukirchen-Vluyn), die 1:39,32 Std. benötigte.

Entsprechend groß war auch die Freude in der TuSEM-Leichtathletikabteilung. „Nationale Titel hat es schon viele Jahre nicht mehr für uns gegeben“, meint Stefan Losch, zuständig als Laufwart Langstrecke vom TuSEM-Vorstand.

Claudia Mordas (Foto: Stefan Losch)
Claudia Mordas (Foto: Stefan Losch)

Weitere Ergebnisse aus Essener Sicht: W30: Anna Maria Hiegemann, LT Stoppenberg, 7. 1:20,13 Std.,  MHK/M30: 147. René Bongers, 1:13,56 Std., M35: 69. Simon Elkenhans, 1:20,32 Std., M45: 10. Michael Schramm, 1:14,50 Std., 15. Issa Harrou, 1:17,05 Std., alle Ayyo Team, M50: 14. Peter Eisermann, TuSEM, 1:21,10 Std.    

Text: Bruno Krüger  

Deutsche Meisterschaften 10 km Straße

Am 8.3.2026 fanden in Ülzen die deutschen Meisterschaften über 10 km auf der Straße statt. Dabei belegte die Mannschaft vom Ayyo-Team in der Klasse M35 – M45 einen hervorragenden zweiten Platz.

In der Besetzung Hannes Piffko (32:14 min.), Fabian Dichans (32:18 min) und Michael Schramm (33:04) erzielten sie eine Gesamtzeit von 1:37:36 und gleichzeitig einen Landesrekord in ihrer Klasse.

Hannes Piffko belegte mit seiner Zeit in der Einzelwertung einen tollen dritten Platz in der AK M 40 .

Text: Knut Jendruck

Sportmeisterehrung 2025

Am 24.2.2026 fand die Sportmeisterehrung 2025 im Ratssaal des Rathauses statt.

Hier werden drei Kategorien berücksichtigt. Einmal verdiente SportlerInnen, die vordere Plätze bei deutschen Meisterschaften belegt haben. Dann Funktionäre, die herausragende Dienste in der Organisation bei den Vereinen geleistet haben. Und auch verdiente TrainerInnen, die eben die Top-Sportler zu Leistungen angeleitet haben, die dann bei deutschen Meisterschaften teilgenommen haben.

Zwei Leichtathletik-Urgesteine in der Trainerlandschaft wurden dieses Jahr geehrt, weil sie immer wieder Sportler formen, die dann die Essener Farben bei den Meisterschaften vertreten.

Michael Nowotnik vom Werdener Turnerbund, der nun schon im Jahresrhythmus immer wieder Sprinttalente ausbildet, wie Amelie Dierke und Sophie Ritter. Michael ist ausgebildeter B-Trainer für den Sprint.

Michael Nowotnik bei seiner Ehrung durch OB Kufen
Michael Nowotnik bei seiner Ehrung durch OB Kufen

Rolf Bednarzik vom LT Stoppenberg hat ebenfalls ein Abo für gute SportlerInnen wie Anna Hiegemann und Luca Melsa. Rolf ist ausgebildeter B-Trainer im Bereich Mittel- und Langstrecke.

Ehrung von Rolf Bednarzik durch OB Kufen
Ehrung von Rolf Bednarzik durch OB Kufen

Die Essener Leichtathletik ist froh, solche Trainer zu haben und gratuliert herzlich für die Ehrung durch OB Thomas Kufen.

Text: Knut Jendruck

Anja Tempelhoff

22. Deutsche Hallenmeisterschaften / Masters

Mehrere Hundert Senioren-Leichtathleten aus ganz Deutschland ermittelten am ersten März-Wochenende ihre Meister und kämpften um gute Platzierungen in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark in Düsseldorf. Unter den Startern waren auch 2 Athleten des Essener Leichtathletikvereins aus Rüttenscheid, die mit guten Platzierungen in ihre Heimatstadt zurückkehrten. In der Altersklasse M60 stieß Oliver Schembach die Kugel auf die Weite  von 12,29 Meter und erzielte damit Rang 4. Bei den Frauen der AK W55 war Anja Tempelhoff schnell unterwegs über die 400-Meter-Strecke. Mit neuer Saisonbestleistung gab es Platz 5 in guten 72,52 Sekunden.

Oliver Schembach
Oliver Schembach

Text: Bruno Krüger

Kevin Brucha (Foto: TLV Germania Überruhr)

Hallen-DM 2026 in Dortmund: Kevin Brucha springt zu Bronze!

Im „Wohnzimmer“ der deutschen Hallen-Leichtathletik in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle gab es am Wochenende (vom 27.02. – 01.03.2026) Spitzensport zu bewundern. Die Halle war an allen 3 Tagen restlos ausverkauft (Fassungsvermögen 4.500 Zuschauer), die die Aktiven immer wieder zu Spitzenleistungen antrieben. Großen Jubel in der Leichtathletikabteilung des TLV Germania Überruhr gab es am 2. Tag der Veranstaltung, als ihr Athlet Kevin Brucha in der Disziplin Weitsprung antrat. Bei ihm reichten 7,78 m zu Bronze. 7,78 m sprang auch sein Konkurrent Luka Herden (LG Brillux Münster), der den besseren 2. Sprung hatte, und sich die Silbermedaille schnappte. Gold holte sich Simon Batz (MTG Mannheim) mit tollen 8,09 m. Vor ca. 14 Tagen erzielte der bald 24jährige hochbegabte Weitspringer Kevin Brucha einen neuen Stadtrekord in Tartu, Estland, mit einem Riesensatz von 7,93 m. „Da ist noch Luft nach oben“, so der letztjährige Deutsche Vizemeister (Freiluft) in Dresden.

Kevin Brucha (Foto: TLV Germania Überruhr)
Kevin Brucha (Foto: TLV Germania Überruhr)

Großartig in Form zeigte sich Vereinskamerad Yannick Wodarczak beim 3. Halbfinale der 60-Meter-Hürden-Sprinter. In 8,37 Sekunden lief Yannick zu einer neuen persönlichen Bestzeit und zu einem guten Rang in der DLV-Bestenliste.  

Yannik Wodarczak (Foto: TLV Germania Überruhr)
Yannik Wodarczak (Foto: TLV Germania Überruhr)

Text: Bruno Krüger

4 x 200 m StG Essen Ruhr (Foto: WTB)

57. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften U20 in Sindelfingen – Gute Platzierungen für Essener

Die besten Deutschen Nachwuchsleichtathleten kamen am letzten Wochenende im Sindelfingener Glaspalast zusammen, um ihre Meister in verschiedenen Disziplinen zu ermitteln. Unter ihnen auch einige Essener Athleten von den Vereinen Werdener Turnerbund und dem TLV Germania Überruhr, die die Farben der Stadt Essen gut vertraten. Für die beste Leistung sorgte wieder einmal Sophie Ritter (WTB) über die 200-Meter-Sprintstrecke. In einem hochspannenden Rennen eroberte sie sich einen tollen 5. Platz in der AK U20 zusammen mit Zora Schlettel, LAC Erdgas Chemnitz, die beide zeitgleich in 24,75 Sek. ins Ziel liefen. Ein weiteres gutes Ergebnis gab es für Sophie Ritter mit Rang 7 beim 60-Meter-Sprint, dabei blieben die Zeiger bei 7,68 Sekunden stehen, und sie kletterte um 9 Listenplätze von Rang 16 auf Rang 7 in der Deutschen Bestenliste höher!  

Antonia Rüevenauer (Foto: TLV)

Gut lief es auch für die 4 x 200-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Essen Ruhr der Weibl. Jugend U20. Von 32 gemeldeten Staffeln holten sich die jungen Frauen einen hervorragenden 5. Platz. Die Zeit für die jungen schnellen Damen betrug dabei 1:41,05 Minuten, was gleichzeitig eine neue persönliche Bestzeit bedeutete. Im Team der Staffel waren Sophie Ritter, Julia Rohe (beide WTB), Antonia Rüenauver und Antonia Geers (beide TLV) sowie Ersatzläuferin Maria Ruppel (WTB).

4 x 200 m StG Essen Ruhr (Foto: WTB)
4 x 200 m StG Essen Ruhr (Foto: WTB)

In der Disziplin Dreisprung holte sich Antonia Rüenauver (TLV) den 11. Platz mit gesprungenen 11,51 m, wobei sie unter ihren Möglichkeiten blieb. Erst Ende Januar wurde sie Nordrheinmeisterin in Leverkusen mit 12,15 m, womit sie auch den alten Stadtrekord löschte, der von Nicole Hammelmann LAV Erdgas Essen) mit 12,00 m im Jahr 1993 aufgestellt wurde.

Text: Bruno Krüger