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Wir trauern um Uwe Hildebrandt

In dieser Woche erreichte uns die Nachricht, dass ein alter Weggefährte und glühender Leichtathletikfanatiker verstorben ist. Uwe Hildebrandt hat lange Jahre selbst aktiv Leichtathletik betrieben, dort sich dem Mehrkampf verschrieben. Er war lange beim TB Werden beheimatet, bevor er nach Heisingen verzogen ist und sich dort als Trainer um die Jugend der DJK Heisingen kümmerte bis ihn seine schwere Krankheit hemmte. Wir werden sein Andenken bewahren.

Traueranzeige von Uwe Hildebrandt

Bild eines Weihnachtsbaums mit Kugel und Baumschmuck

Weihnachtsgrüße

Liebe Freunde der Essener Leichtathletik

Nun besteht der Förderverein bereits 2 Jahre und hat in 2018 auch wieder einige Mitglieder dazugewonnen. Zu wünschen wäre für 2019, es würden noch einige mehr werden. Drückt doch dieser Förderverein auch ein gehöriges Stück Solidarität Essener Leichtathleten aus.

Ohne diese Solidarität wäre eine finanzielle und materielle Unterstützung nicht möglich. Auch in 2018 konnten wieder einige Athleten unterstützt werden, außerdem fand ein erster Lehrgang Hindernislauf statt, der vom Förderverein finanziert wurde.

In 2019 sollen weitere Lehrgänge angeschoben werden.

Ohne unsere treuen Gönner könnten wir dies nicht tun, insbesondere ist hier Marc Böhme zu nennen, der uns nun schon lange Jahre mit namhaften Summen unterstützt.

Danke auch an die anderen Spender und auch danke an die Helfer beim Catering am Hallo während der Sportfeste. Auch hier konnte ein stolzer Betrag für den Förderverein verzeichnet werden.

Mit diesem Förderverein hat er zwar direkt nichts zu tun, aber er unterstützt die Essener Leichtathletik gleichermaßen:

Dr. Wolfgang Reiniger mit seiner Leichtathletik-zugewandten Stiftung

Jedes Jahr unterstützt Dr. Reiniger die Vereine mit einigen tausend Euro.

Dafür sagen wir recht herzlichen Dank.

Gerade weil diese Spendenbereitschaft nicht selbstverständlich ist, aber allen hilft, appelliere ich an alle für die Solidargemeinschaft der Essener Leichtathleten einzustehen.

Ich wünsche euch und euren Familien ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest und einen harmonischen Jahresübergang sowie die besten Wünsche für 2019.

 

Knut Jendruck, im Dezember 2018

LVN-Finale „Am Hallo“ mit Auszeichnung

Die Meisterschaften in diesen Teamwettbewerben fanden am letzten Sonntag in Essen „Am Hallo“ statt. Als örtlicher Ausrichter stellte sich der Werdener Turnerbund zur Verfügung, der Förderverein organisierte das Catering und wurde von einigen Mitgliedern von Essener Leichtathletikvereinen tatkräftig unterstützt. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Unterstützung.

Mit neun von neununddreißig qualifizierten Teams war die Essener Leichtathletik gut vertreten. Startgemeinschaft Essen/Ruhr ( MTG Horst, TLV Germania Überruhr, Werdener Turnerbund ) mit sechs, Startgemeinschaft Essen ( Altenessener TV, LAC THG Kettwig, Tusem Essen) mit zwei und Tusem mit einem Team.

Auf das Treppchen ( Platz 3 ) schafften es  die Jungen U 16 und U 18 der StG Essen/Ruhr.  Tusem kam bei den jungen Damen der U 18 auf Platz vier vor der StG Essen/Ruhr.

Die Teams der StG Essen/Ruhr fuhren bei der U 14 ( Mädchen sowie Jungen ) zwei sechste Plätze ein und die U 16 Mädchen wurden Siebte. In dieser Klasse rangierte das Team der StG Essen auf Platz sechs. Die gleichaltrigen Herren wurden Siebte.

Im Rahmen dieser LVN – Teamfinals wurden drei junge Nachwuchsathleten mit einem kleinen Preis vom Vorstand des Fördervereins ausgezeichnet.

v.l. Knut Jendruck, Timon Streit, Viktoria Heising, Noah Hermanny, Reinhard Lehmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Viktoria Heising, Noah Herrmanny und Timon Streit ( alle TLV Germania Überruhr ) zeigten in der Saison tolle Leistungen und wurden mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der W/M 15 belohnt. Alle erreichten hier die Finals.

Timon erkämpfte sich im Hochsprung sogar die Silbermedaille.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die nächste Saison in der U 18 Klasse.

(Text: Reinhard Lehmann)

Emilia Rehbein: Zweimal Erste und zweimal Zweite

Bei den Regionsmeisterschaften am 8.9.2018 der U14 in Willich wurde Emilia Rehbein vom LT Stoppenberg zweimal Siegerin ( 75 m in 10,61 s, Weitsprung mit 4,97 m) und zweimal Zweite (1,40 m im Hochsprung und 39 m im Ballwurf). Außerdem wurde sie Vierte nach verpatztem Start über die 60 m-Hürden . Da sie die 800 m auch recht gut laufen – bei dieser Veranstaltung hat sie darauf verzichtet – kann sie für die Zukunft eine vielversprechende 7-Kämpferin werden.

(Knut Jendruck)

Stadtrekord durch Till Grommisch

Bei den deutschen Meisterschaften über 10 km im Straßenlauf am Wochenende hat Till Grommisch von TLV Germania Überruhr einen neuen Stadtrekord aufgestellt.

Er absolvierte die Strecke in 32:34 min, was vor ihm bisher niemand geschafft hatte.

(Knut Jendruck)

Silber beim DM-Debüt: Timon Streit wird Deutscher Vize-Meister

Die fünfte Auflage der Deutschen U16-Meisterschaften in der Leichtathletik fand am fünften Ferienwochenende im Wattenscheider Lohrheide-Stadion statt. Rund 600 Athleten aus der ganzen Republik feierten dabei zumeist ihr Debüt auf nationaler Ebene. Der 15-jährige Timon Streit vom TLV Germania Überruhr hatte sich im Hochsprung, über 100 m und 300 m für die Meisterschaften qualifiziert, sich im Vorhinein aber gegen die kürzere Sprint-Distanz entschieden. Der groß gewachsene Athlet startet seit 2018 für die Grün-gelben, hat aber 2017 schon zu Teilen am Stützpunkt in Überruhr trainiert. In einem spannenden Hochsprung-Wettkampf, der von starkem Wind und ständigen Unterbrechungen für Starts geprägt war, musste der Schüler des Gymnasiums an der Prinzenstraße bei 1,79 m in den dritten Versuch, konnte aber angefeuert durch einen großen Fan-Club diesen Versuch nutzen. Anschließend ging es mit weniger großen Problemen über 1,83 m und 1,86 m, so dass am Ende die Silber-Medaille hinter David Frank (LG Steinlach-Zollern) gefeiert werden konnte.
Am selben Tag zog Timon auch in das Finale über 300 m ein, wo er am Ende den achten Platz belegte. Ebenfalls ins Finale ging es für Noah Herrmanny und Viktoria Heising (beide 300 m Hürden, TLV Germania Überruhr), die dort dann auf die Ränge 14 bzw. 12 liefen und somit mit guten Platzierungen zum Essener Gesamtbild beitragen konnten.. Ein großer Erfolg war schon die Qualifikation für diese Meisterschaften für die 4 x 100 m – Staffel der StG Essen/Ruhr gewesen. Das Quartett hatte sich am 01.Mai in Wuppertal für die Titelkämpfe qualifiziert. Das Quartett, in dem neben Timon und Noah die weiteren Überruhrer Florian Soddemann und Leo Andrich liefen, lief im Halbfinale mit einer Saison-Bestzeit sicher ins Finale und konnte dort auf den vierzehnten Rang laufen.
(Text: Tim Husel)

Der deutsche Vizemeister Timon Streit (Foto: Jan Voigt)

Der deutsche Vizemeister Timon Streit (Foto: Jan Voigt)

Deutsche 200 Meter Meisterin Amelie Dierke fliegt in die Staaten….

US-Trainer kamen extra nach Werden….

Was verbindet Europas bester Leichtathletik-Zehnkämpfer Artur Abele mit Amelie
Dierke vom WTB (Turnerbund Werden)?
Artur Abele gewann bei den Europameisterschaften in Berlin überraschend den
Zehnkampf.

Michael Nowotnik und rechts Reinhard Lehmann (Werdener TB) mit Sprinterin Amelie Dierke. Bild: Georg Lukas

Amelie holte zwei Wochen davor souverän in Rostock den Deutschen Meistertitel der
U20 als 18jährige in 24,06 Sekunden über 200 Meter.
Beide Sportler hatten in den vergangenen Monaten eigentlich eine gemeinsame
Geschichte.
Großes Verletzungspech in Serie, so Europas neuer „Zehnkampfkönig“ in seinen TV
Interviews und Amelie Dierke
Fuß-, Knie- Muskel-, Außenbandbeschwerden.
Dann noch einige schwere Erkältungen mit hohen Fieberanfällen, die mit Antibiotika
behandelt werden mussten.

Zehnkämpfer Abele und Nachwuchssprinterin Amelie Dierke kämpften.
Training, Pause wegen Verletzung, Training, Pause. Woche für Woche. Monat für Monat.
Amelies Trainer Michchael Nowotnik: „2018 war für uns eine konsequente
Trainingsvorbereitung kaum machbar. Daher ist jetzt auch ihre tolle Leistung bei den
U20 Titelkämpfen in Rostock viel höher zu bewerten“.
Amelie: „Ich war völlig fertig und wollte schon den Sport hinschmeißen.
Meine Motivation war weg. Eine Woche Training, dann wieder Trainingsausfall über
Wochen. So ging es in diesem Jahr Monat für Monat“.
Eltern, Bruder und das WTB Trainerduo Michael Nowotnik / Reinhard Lehmann ließen
nicht locker. Gemeinsam holten sie Amelie mehrfach aus „dem Motivationskeller“.
Amelie: „Ein Vorteil meiner vielen Verletzungen war, dass ich mich durch die viele
Freizeit jetzt mehr auf mein Abitur konzentrieren und vorbereiten konnte“.
Ihr Resultat kann sich sehen lassen. Amelies Gesamtnote am Mariengymnasium lautet
auf dem Zeugnis 1,8.
Sportlich aufmerksam wurden mittlerweile auch zwei Trainer aus der Sprinternation
USA.
Amelie hatte sich für ein Stipendium in den USA beworben und die Trainer kamen im
Rahmen ihrer Europatour auch nach Werden. Die Amerikaner wollten sich die 18jährige
etwas genauer anzusehen. Alle Beobachtungen liefen zur vollen Zufriedenheit.
In zwei Wochen werden jedenfalls von Amelie die Koffer gepackt.
Alle bürokratischen Hürden wurden gemeistert und bereits im kommenden Monat wird
Amelie Dierke dann für die Universität in Alabama an den Start gehen.
2019 erfolgt dann im Juni Amelies erster Start bei den Nordrheinmeisterschaften.
Dann aber wieder im Trikot des Turnerbunds Werden.

(Text: Georg Lukas)

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Gedenken an Günther Goetsch

Nicht in allen Meldungen auf dieser Seite können wir – so wie in der vorangegangenen –  über sportliche Erfolge bei den deutschen Meisterschaften berichten.

Uns hat dieser Tage eine Stütze der Essener Leichtathletik verlassen: Günther Goetsch ist kürzlich nach längerer Krankheit verstorben.

Günther war mit seiner Frau Ingrid seit über 40 Jahren als Kampfrichter in Essen und überregional tätig. Zudem hat er viele Jahre die Abnahme des Sportabzeichens im Auftrag des ESPO verantwortet.

Günther wird am 3.8.18 um 11.30 Uhr auf dem Friedhof an der Heißener Straße in Essen Schönebeck beigesetzt.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Knut Jendruck

Sebastian Knorn und Tobias Buchmüller (Foto: H.-J. Knorn)

Regionsmeisterschaften in Dormagen

Am 6.7.2018 fanden in Dormagen die Regionsmeisterschaften der Langwürfe U14
statt. Gleich zwei Titel in der Klasse U14 männlich konnten sich die Essener
Leichtathleten sichern.
Tobias Buchmüller (rechts) und Sebastian Knorn (links) (beide Werdener
Turnerbund) gewannen in ihren Altersklassen den Speerwurf. Tobias (M12) siegte
mit einer Weite von 24,45 m. Sebastian (M 13) konnte seine bisherige Bestleistung
gleich um über 3 Meter steigern und siegte mit einer Weite von 35,44 m.

(H.-J. Knorn)

Sebastian Knorn und Tobias Buchmüller (Foto: H.-J. Knorn)

Sebastian Knorn und Tobias Buchmüller (Foto: H.-J. Knorn)